
Mit der Startup Factory Mecklenburg-Vorpommern entsteht eine neue landesweite Plattform für innovative Gründungen.
Für wen ist die Startup Factory interessant?
Die Startup Factory richtet sich insbesondere an Gründungsvorhaben mit wissenschaftlichem oder technologischem Hintergrund. Zu den Schwerpunkten gehören:
- GreenTech
- Blue Economy
- Life Sciences
- Engineering
- Digitalisierung
Besonders interessant kann die Startup Factory für Gründer:innen sein, die
- eine technologieorientierte Geschäftsidee entwickeln,
- Forschungsergebnisse wirtschaftlich nutzen möchten,
- ein Start-up aus einer Hochschule oder Forschungseinrichtung heraus gründen,
- Kontakte zu Unternehmen oder Investor suchen oder
- ihr junges Unternehmen weiterentwickeln und international ausrichten möchten.
Im Mittelpunkt stehen also vor allem wissenschaftsbasierte und technologieorientierte Start-ups.
Für klassische Gründungen ohne einen besonderen Technologie- oder Innovationsbezug ist die Startup Factory dagegen nicht als allgemeine Anlaufstelle für Gründungsfragen konzipiert.
Land fördert Aufbau und Betrieb
Das Gesamtvolumen des Vorhabens liegt bei rund 9 Millionen Euro. Das Land Mecklenburg-Vorpommern unterstützt den Aufbau und Betrieb mit rund 4,5 Millionen Euro. Die Mittel stammen aus der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW).
Neben der Landesförderung wird das Projekt mit rund 4,6 Millionen Euro Eigenmitteln finanziert. Diese kommen von der Mittelständischen Beteiligungsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern sowie den Beteiligungsgesellschaften der OstseeSparkasse Rostock und der Sparkasse Vorpommern.
Wissenschaft und Wirtschaft stärker verbinden
Die Startup Factory MV soll innovative Gründer entlang verschiedener Phasen unterstützen – von der ersten Idee über die Gründung bis hin zu Wachstum und Internationalisierung. Dabei sollen Wissenschaft, Wirtschaft und Kapital stärker miteinander verbunden werden. Ziel ist vor allem, den Weg von Forschungsergebnissen zu marktfähigen Produkten, Dienstleistungen und Unternehmen zu erleichtern.
Geplant sind unter anderem Programme zur Gründungsförderung, Netzwerk- und Innovationsaktivitäten sowie Angebote für die Betreuung von Start-ups. Auch der Zugang zu Kapital und zu passenden Partnern soll eine wichtige Rolle spielen.
Ein Schwerpunkt der Startup Factory liegt auf dem Transfer von Wissen und Forschung in die Wirtschaft. Gerade bei technologieorientierten Gründungen können zwischen einer wissenschaftlichen Idee und einem marktfähigen Unternehmen viele Schritte liegen. Die Startup Factory soll dabei helfen, diese Entwicklung zu unterstützen und Kontakte zu Unternehmen, Investor:innen, Expert:innen und weiteren Partnern herzustellen.
Die Initiative ist Teil des bundesweiten Konzepts der „Startup Factories“. Diese sollen insbesondere wissenschaftsbasierte und technologieorientierte Gründungen stärken und die Zusammenarbeit zwischen Hochschulen, Forschung, Wirtschaft und Kapital verbessern.
Netzwerk in Mecklenburg-Vorpommern
Die Startup Factory MV ist als Netzwerk verschiedener Akteure angelegt. Zum Umfeld gehören unter anderem die Universität Rostock, das Center for Entrepreneurship, die Gründungswerft, Beyond Peers und Digitales MV. Dadurch soll die Startup Factory nicht auf einen einzelnen Standort beschränkt bleiben, sondern Gründungs- und Innovationsangebote in Mecklenburg-Vorpommern stärker miteinander verbinden.
Die Startup Factory ergänzt damit die bestehende Gründungslandschaft in Mecklenburg-Vorpommern um ein weiteres Angebot.
Für Gründer:innen bedeutet das: Wer eine technologie- oder wissenschaftsbasierte Geschäftsidee entwickelt, kann künftig auf zusätzliche Programme, Kontakte und Unterstützungsangebote zugreifen.
Welche konkreten Angebote wann starten und an wen sie sich jeweils richten, wird sich mit dem weiteren Aufbau der Startup Factory zeigen.
Wir werden natürlich darüber berichten.






