Papierloses Büro: Wie weit ist Deutschland?

Ein paar Fakten zum Thema Papierloses Büro

Ergebnisse einer Studie zum Thema Papierloses Büro im Auftrag des Digitalverbands Bitkom, für die mehr als 600 Unternehmen ab 20 Beschäftigen in Deutschland repräsentativ befragt wurden, ergaben folgendes Bild:

Mehr digitale Kommunikation notwendig

Inzwischen stehen fast alle Unternehmen der Digitalisierung ihrer Geschäftsprozesse – und damit der Einführung eines papierlosen Büros – grundsätzlich offen gegenüber.

Dabei geben sie folgende Gründe an:

„Deutsche Unternehmen müssen die Digitalisierung jetzt konsequent vorantreiben, von der Planung in die Umsetzung übergehen und in digitale Kompetenzen und Infrastruktur investieren – nur so sichern sie ihre Zukunftsfähigkeit”, sagt Dr. Bernhard Rohleder, Hauptgeschäftsführer des Bitkom.

Allerdings: Lediglich 58 % der Unternehmen sind der Meinung, ihr Management verfüge über die nötige Digitalkompetenz, um die Digitalisierung voranzutreiben.

Kommunikationswege ändern sich ebenfalls

Auch hier geht der Trend weg vom Papier – stattdessen setzen die Unternehmen auf Messenger, Portale und Kollaborationstools. Brief und Fax befinden sich dagegen weiterhin auf dem absteigenden Ast.

Einsatz Künstlicher Intelligenz für Kommunikation

Hier kommen vor allem Chatbots zum Einsatz.
Anwendungsfälle sind der Kundensupport per Chat oder die automatische Beantwortung von Rückfragen zu Rechnungen in der Buchhaltung.
6 von 10 Unternehmen haben die Vorteile eines solchen Chatbots bereits erkannt und wollen daher in Zukunft IT-Lösungen mit integrierten KI-Chatbots bevorzugen (58 %).
Insbesondere in der Kundenkommunikation werden sie als vielversprechend angesehen: Die Hälfte deutscher Unternehmen ist überzeugt, dass KI-Chatbots in Zukunft einen Großteil dieser Kommunikation übernehmen werden (50 %). In der Realität sind sie bisher allerdings nur vereinzelt angekommen: Erst jedes achte Unternehmen hat einen KI-Chatbot für Kunden- oder Mitarbeiterservice im Einsatz (13 %).

„Abwarten ist bei einer Technologie wie der Künstlichen Intelligenz die falsche Strategie – wer zu spät einsteigt, läuft Gefahr, den Anschluss zu verlieren. Unternehmen müssen jetzt anfangen, KI-Lösungen einzuführen und Mitarbeitende entsprechend auszubilden“, so Rohleder.

Quelle und mehr: Pressemitteilung Bitkom

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