Diese 10 Dinge tun nur Selbstständige zwischen den Jahren

Was Selbstständige zwischen den Jahren wirklich machen: 10 humorvolle Einblicke in die besondere Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr.

Zuletzt aktualisiert: 23.12.2025
Selbstständige: Weihnachtlich dekorierter Schreibtisch mit Smartphone, Geschenken und Karte „Frohe Weihnachten und ein frohes neues Jahr!"

Selbstständige kennen dieses besondere Zwischenjahres‑Gefühl

Selbstständige kennen dieses Gefühl besonders gut: Man möchte eigentlich gemütlich auf dem Sofa liegen, Plätzchen essen und einfach mal nur genießen. Und das klappt auch – zumindest für einen Moment.

Doch dann meldet sich, ganz leise und freundlich, dieses typische Gründerkribbeln: eine Idee hier, ein Gedanke dort, ein „Eigentlich könnte ich ja mal…“, das sich zwischen Zimtduft und Kerzenlicht vorsichtig bemerkbar macht.

Es ist diese charmante Mischung aus Ruhe und leiser Inspiration, die die Tage rund um Weihnachten und Silvester so einzigartig macht. Man gönnt sich die Pause, aber die Gedanken dürfen trotzdem ein bisschen herumschweifen. Und genau in diesen kleinen Zwischenmomenten entsteht oft das Schönste.

Und damit sind wir mitten drin in den Dingen, die Selbstständige zwischen den Jahren wirklich tun – oft ungewollt, aber immer mit einem Augenzwinkern.

1. „Ich arbeite nicht… aber nur mal kurz die Mails checken.“

Eigentlich ist die E-Mail-App in den Feiertagen tabu. Eigentlich. Doch dann leuchtet irgendwo eine kleine rote Zahl auf – und schon hat man den Laptop aufgeklappt. Nur fünf Minuten, versteht sich. Am Ende wird es eine halbe Stunde, aber offiziell war es ja keine richtige Arbeit.

2. Business-Ideen entwickeln – während man Geschenke einpackt

Zwischen Geschenkband, Klebestreifen und Glitzerpapier passiert es: Eine Idee schlägt ein wie eine kleine kreative Schneeflocke. Plötzlich sieht man im Geschenkpapier ein potenzielles Produktdesign – oder im Zufallsdialog mit der Familie den nächsten Social-Media-Post. Multitasking auf Gründer-Art eben.

3. Die Buchhaltung anfangen… und 12 Minuten später wieder aufhören

Der Wille ist da, die Motivation auch – zumindest bei Selbstständigen, die jedes Jahr aufs Neue versuchen, die Buchhaltung zwischen die Feiertage zu quetschen. Doch sobald die ersten Belege auftauchen oder sich der Jahresabschluss bemerkbar macht, passiert etwas Magisches: Der dringende Wunsch nach Tee oder Plätzchen ist plötzlich enorm. Buchhaltung? Vielleicht doch lieber am 2. Januar.

4. Neue Tools testen, die man im Alltag als Selbstständige nie ausprobiert

Zwischen den Jahren ist die schönste Zeit für digitale Experimente. Man klickt sich durch Tool-Listen, probiert Apps, die monatelang auf der „Würde ich gern testen“-Liste standen – und stellt fest: „Oh! Das hätte mir das ganze Jahr erleichtern können.“ Ein klassischer Erkenntnismoment.

5. Im Spaziergeh-Modus plötzlich strategische Klarheit haben

Sobald man draußen ist – egal, ob im Wald, auf dem Landweg oder an der Küste – ordnen sich die Gedanken. Die Mischung aus Bewegung, Ruhe und Abstand schafft Raum für klare Entscheidungen. Kein Teammeeting der Welt ist so effektiv wie eine Runde frische Luft.

6. „Nur kurz“ den Jahresplan 2026 skizzieren – und 6 Stunden später noch immer dran sitzen

Es beginnt mit einer harmlosen Notiz: „2026 – Ziele?“ Eine kleine Skizze vielleicht. Doch dann rollt der Flow los. Plötzlich entstehen To-do-Listen, Zeitpläne, Ideenbäume, Visionboards – und ehe man sich versieht, ist der Nachmittag vorbei. Zwischen den Jahren ist eben Premium‑Planungszeit.

7. Mitarbeiter/innen, Kund/innen oder Partnern dankbar hinterherdenken

Gerade Selbstständige erleben in diesen Tagen oft, wie viel Stärke in ihren Beziehungen steckt. In der Stille der Feiertage tauchen gespeicherte Momente auf: Gespräche, Herausforderungen, gemeinsame Erfolge. Man spürt eine ehrliche Dankbarkeit – nicht aus Pflicht, sondern aus echter Wertschätzung. Und oft führt genau das zu neuen Gedanken für die Zusammenarbeit.

8. Webseite aktualisieren, weil man plötzlich ein „Fenster“ hat

Dieses legendäre Fenster ist nie groß – manchmal sind es nur 30 oder 45 Minuten. Aber für Selbstständige reicht das. Kurz Bilder austauschen, Text anpassen, die „Über mich“-Seite endlich mal aktualisieren. Zwischen Käsefondue und Resteessen ist das erstaunlich effizient.

9. Das Büro aufräumen, um das Gefühl von Neuanfang zu retten

Zwischen den Jahren entsteht dieser magische Impuls: „Ich will nicht ins neue Jahr starten, wenn mein Schreibtisch so aussieht.“ Es wird sortiert, notiert, entsorgt. Und manchmal findet man Dinge wieder, von denen man dachte, sie seien längst Geschichte.

10. Plötzlich merken Selbstständige, wie viel sie im alten Jahr geschafft hat

Beim Blick zurück erkennt man beeindruckende Meilensteine – große und kleine. Dinge, die zwischendurch untergegangen sind, bekommen ihren Platz. Dieser Moment zwischen Stolz und Erleichterung ist oft der schönste des Jahreswechsels.

Die stille Kraft der Zwischenzeit für Selbstständige

Zwischen den Jahren passiert etwas, das im hektischen Alltag oft keinen Platz findet: Wir kommen kurz zur Ruhe – und genau in dieser Ruhe zeigen sich die Dinge, die wirklich zählen. Selbstständige kennen diesen Moment besonders gut.

Es ist die Mischung aus Dankbarkeit, Rückblick und vorsichtig wachsendem Mut für das, was als Nächstes kommt. Die kleinen Pausen fühlen sich plötzlich groß an. Und die großen Fragen wirken auf einmal leichter, weil niemand etwas von einem erwartet.

In dieser Zwischenzeit spüren wir, warum wir all das tun: die späten Nächte, die vielen Entscheidungen, die Verantwortung, den Mut. Und wir merken, dass wir gewachsen sind – manchmal leise, manchmal sichtbar, aber immer Schritt für Schritt.

Vielleicht ist genau das das Geschenk dieser Tage:
Ein Augenblick, in dem wir erkennen, dass wir weiter sind, als es sich im Alltag anfühlt.

Und aus diesem Gefühl entsteht etwas Neues – ein Funke, eine Idee, ein Plan.
Ein Anfang, der sich diesmal nicht nach Stress anfühlt, sondern nach Möglichkeit.

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Titelbild: VTM via Canva