Das seit 2019 aktive Zukunftsbündnis MV will gemeinsame Strategien entwickeln, um den Wirtschafts- und Beschäftigungsstandort Mecklenburg-Vorpommern zukunftsfähig zu machen, indem verschiedene gesellschaftliche Kräfte kooperieren und abgestimmte Initiativen auf den Weg bringen.
Mit dem Ziel, in der aktuellen, sehr herausfordernden wirtschaftlichen Lage die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im Land zukunftsgerichtet weiterzuentwickeln und damit die Zukunft der Unternehmen im Land zu sichern, zusätzliche Ansiedlungen zu ermöglichen und Arbeitsplätze zu erhalten und neue zu schaffen, haben Politik, Verwaltung, Sozialpartner und Wirtschaft das Zukunftsbündnis MV neu justiert.
In einer Gemeinsamen Erklärung vom 22. Januar 2026 haben die Bündnispartner folgende Schwerpunkte aufgeführt:
- Abbau von Bürokratie auf allen Ebenen
(neu eingerichtet: www.buerokratiemelder-mv.de) - Fortsetzung der Praktikumsprämie im Handwerk und – sobald die finanziellen Spielräume es zulassen – Ausweitung auf andere Berufsbereiche, die einen besonderen Fachkräftebedarf aufweisen
- Gemeinsam erarbeitete Fachkräftezuwanderungsstrategie für das Land Mecklenburg-Vorpommern und Einsetzen einer „Arbeitsgruppe Umsetzung Fachkräftezuwanderungsstrategie“
- Zielgerichtete und zügige Umsetzung des „Industriepolitischen Konzeptes Industrieland Mecklenburg-Vorpommern 2030“
- Forderung: Der Mehrjährige Finanzrahmen (MFR) der EU 2028-2034 muss sichern, dass es auch in Zukunft eine auskömmliche Finanzausstattung für die EU-Kohäsions- und Agrarpolitik mit angemessenen EU-Kofinanzierungssätzen gibt. Es darf nicht zu Mittelkürzungen und -verschiebungen im MFR zu Lasten der Entwicklung des ländlichen Raums kommen. Dafür sollen sich Land und Bund stark machen.

