Der Female Founders Contest brachte am 13. Mai 2026 Gründerinnen, Visionen und jede Menge unternehmerische Energie in die IHK zu Schwerin. Als sich die Türen öffneten, zeigte sich: hier geht es nicht nur um Pitches, sondern um Sichtbarkeit, Mut und unternehmerische Zukunft in Mecklenburg-Vorpommern.
Innerhalb des Formats UPPSTARTEN fand das Halbfinale des Female Founders Contest für Mecklenburg-Vorpommern statt – und brachte vier Gründerinnen auf die Bühne, die eindrucksvoll zeigen, wie viel Innovationskraft in der Region steckt.
Bühne frei für Gründerinnen aus MV
Im Mittelpunkt des Nachmittags standen vier Unternehmerinnen, die den Mut hatten, ihre Ideen vor Publikum und Jury zu präsentieren:
- Leonie Tessenow mit der Tekoha GmbH
- Svea Bublys mit der Mjolkav GmbH
- Dana Rosaherz mit der Rosaherz GmbH
- Anja Kopp mit Bauernhof statt Altersheim e.V.
Ihre Präsentationen machten deutlich: In Mecklenburg-Vorpommern entstehen Unternehmen mit Substanz und gesellschaftlicher Relevanz.
Austausch, Impulse und Netzwerk
Das Halbfinale war eingebettet in das Eventformat UPPSTARTEN der IHK zu Schwerin, das sich in den vergangenen Jahren als fester Treffpunkt der regionalen Gründerszene etabliert hat.
Hier treffen fundiertes Wissen, persönliche Gründungsgeschichten und praxisnahe Einblicke aufeinander. Vor allem aber entsteht ein Raum, in dem sich Menschen vernetzen, voneinander lernen und gemeinsam an unternehmerischer Zukunft arbeiten.
Das Halbfinale des Female Founders Contest war dabei eines der Höhepunkte – und ein klares Signal für die steigende Bedeutung von Female Entrepreneurship in Mecklenburg-Vorpommern.
Durch den Nachmittag führte Felix Kletzin von der IHK zu Schwerin.
Schwierige Entscheidung für die Jury
Die Jury, besetzt mit Vertreter:innen aus Wirtschaft, Finanzierung und Wissenschaft, hatte keine leichte Aufgabe. Mit dabei waren:
- Dr. Dorothea Wetzig (IHK zu Schwerin)
- Denise Schulze (IHK zu Rostock)
- Chris Collin (MBG MV)
- Sophie Mollejko (Universität Rostock)
- Franz Neumann (Ostwerk GmbH)
- Silvia Kohlmann (Envitecpro GmbH)
Neben der Geschäftsidee flossen auch Aspekte wie Skalierbarkeit, Präsentation und gesellschaftlicher Impact in die Bewertung ein.
Ticket fürs Bundesfinale gesichert
Am Ende überzeugte Leonie Tessenow mit ihrem Start-up Tekoha und sicherte sich den Sieg im Halbfinale Mecklenburg-Vorpommern.
Damit wird sie das Bundesland am 10. September 2026 beim Deutschlandfinale in Potsdam vertreten – gemeinsam mit den Gewinnerinnen aus den anderen Bundesländern.
Neben dem Finalticket erhielt sie ein Preisgeld von 1.000 Euro, gestiftet von der Ostwerk GmbH.
Sonderpreis für gesellschaftliches Engagement
Für einen besonderen Moment sorgte die spontane Vergabe eines Sonderpreises durch die Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern.
Ausgezeichnet wurde Anja Kopp mit ihrem Projekt „Bauernhof statt Altersheim“. Gewürdigt wurden damit nicht nur die Qualität des Pitches, sondern vor allem die gesellschaftliche Relevanz und das Potenzial der Idee.
Open Pitch Mic bringt weitere Ideen auf die Bühne
Auch abseits des Wettbewerbs gab es Raum für neue Impulse: Beim Open Pitch Mic konnten Gründer:innen ihre Ideen spontan in kurzen Zwei-Minuten-Pitches vorstellen.
Diese niedrigschwellige Bühne zeigt jedes Mal aufs Neue, wie viel Innovationskraft in der Region steckt – und wie wichtig es ist, einfach anzufangen und Ideen zu teilen.
Den Publikumspreis sicherte sich schließlich eine Teilnehmerin aus dem Bereich Immobilienbetreuung im Alter, die mit ihrem Pitch überzeugte und zusätzliche Sichtbarkeit gewann.
Mehr als ein Wettbewerb: Ein starkes Signal für MV
Der Female Founders Contest Mecklenburg-Vorpommern wurde in diesem Jahr bereits zum vierten Mal durch beyond peers organisiert. Das Format ist auch unter dem Namen „Female Start Aperitivo“ bekannt. Mit der Weiterentwicklung zum bundesweiten Wettbewerb ist die Mission die gleiche geblieben: Gründerinnen sichtbar machen und stärken.
Die Kombination aus Contest, Netzwerkformat und Event wie UPPSTARTEN zeigt eindrucksvoll, wie wichtig solche Kooperationen für das Gründungsökosystem in Mecklenburg-Vorpommern sind.
Sichtbarkeit als Schlüssel für Wachstum
Das Halbfinale hat einmal mehr gezeigt: Mecklenburg-Vorpommern hat starke Gründerinnen – und enormes Potenzial.
Formate wie der Female Founders Contest sind dabei weit mehr als ein Pitch-Wettbewerb. Sie schaffen Sichtbarkeit, fördern Austausch und öffnen Türen zu neuen Netzwerken, Partnerschaften und Finanzierungsmöglichkeiten.
Oder anders gesagt: Ohne Sichtbarkeit kein Wachstum.
Die Gründerinnen auf der Bühne setzen ein starkes Zeichen für Mut, Innovation und die nächste Generation von Unternehmerinnen.
Mecklenburg-Vorpommern hat starke Gründerinnen. Und sie gehören auf die Bühne.
Wer selbst gründen möchte oder Inspiration sucht, findet bei GründerMV regelmäßig Einblicke, Geschichten und Tipps aus der Praxis.
Jetzt ist die Zeit, Ideen sichtbar zu machen.
Titelbild: Teilnehmerinnen, Jury und Organisator:innen des Female Founders Contest Mecklenburg-Vorpommern beim Halbfinale am 13. Mai 2026 in der IHK zu Schwerin. © IHK zu Schwerin / Andrey Drachevsky
