„Startup Ecosystem Pathfinder“: Von der Idee bis zum Exit

Der Startup Ecosystem Pathfinder unterstützt Start-ups dabei, Innovationen voranzutreiben und Regionen attraktiv für Talente und Investoren zu machen.

Damit diese Dynamik entsteht, müssen Unterstützungsangebote im Gründerökosystem präzise auf die Bedürfnisse von Gründerinnen und Gründern abgestimmt sein.

Genau hier setzt der Startup Ecosystem Pathfinder (StEP) an – entwickelt vom RKW Kompetenzzentrum in Kooperation mit der VDI/VDE Innovation + Technik GmbH.

Was ist der Startup Ecosystem Pathfinder?

Der Startup Ecosystem Pathfinder zeigt den idealtypischen Weg eines Start-ups – von der ersten Idee über die Gründung bis hin zum möglichen Exit.

Er ordnet die wichtigsten Aufgaben der Gründerteams und die passenden Unterstützungsangebote entlang der Entrepreneurial Journey.

So entsteht ein klares Bild: Welche Schritte sind entscheidend? Welche Ressourcen brauchen Start-ups in welcher Phase?

StEP: Vier Phasen, klare Orientierung

Der Startup Ecosystem Pathfinder (StEP) strukturiert die Reise eines Start-ups in vier Phasen:

  • Orientierungsphase: Idee entwickeln, Markt verstehen, Team finden.
  • Gründungsphase: Formale Gründung, ein Minimum Viable Product (MVP) – also die erste funktionsfähige Version des Produkts – erstellen und die erste Finanzierung sichern.
  • Aufbauphase: Geschäftsmodell verfeinern, Vertrieb starten, Organisation aufbauen.
  • Wachstumsphase: Skalieren, internationale Märkte erschließen und den Exit vorbereiten.

Zwischen den Phasen markieren Stage Gates wichtige Meilensteine – etwa den Product-Market-Fit, also den Nachweis, dass das Produkt die Bedürfnisse der Zielgruppe erfüllt und am Markt akzeptiert wird, oder die erste Umsatzgenerierung.

Das Poster zum Startup Ecosystem Pathfinder (StEP) zeigt die vier Phasen der Entrepreneurial Journey – von der Gründungsidee über die Orientierungs-, Gründungs- und Aufbauphase bis zur Wachstumsphase.
Quelle: RKW Kompetenzzentrum in Kooperation mit VDI/VDE Innovation + Technik GmbH

Warum ist der StEP-Leitfaden wichtig?

Mit dem StEP-Tool können Akteure wie Wirtschaftsförderungen, Hochschulen, Gründerzentren und Politik ihre Angebote gezielt ausrichten. Es beantwortet zentrale Fragen:

  • Welche Phasen deckt unser Ökosystem besonders gut ab?
  • Wo fehlen Angebote und erfordern Kooperationen mit anderen Regionen?
  • Wie lassen sich Fördermaßnahmen besser koordinieren?

So entsteht ein gemeinsames Verständnis, das die Zusammenarbeit im Gründerökosystem stärkt und Start-ups effizient durch die Unterstützungslandschaft führt.

Der Leitfaden macht die Unterstützung für Gründerinnen und Gründer transparenter und strategischer.

Das Ziel: Start-ups entlang ihrer Entrepreneurial Journey optimal begleiten und die Gründungsdynamik nachhaltig fördern.

Jetzt selbst ausprobieren

Das StEP-Tool steht als Download bereit – inklusive einer Do-It-Yourself-Version, mit der Akteure ihr eigenes Unterstützungsprofil entwickeln können.

Hier geht’s zum Leitfaden und Tool!

Von MVP bis Exit – die Gründerszene hat ihre eigene Sprache. Weißt du, was ein Minimum Viable Product ist oder warum der Exit für Start-ups so entscheidend ist?

Entdecke die wichtigsten Begriffe im Artikel:
Start-up ABC: Das sind die wichtigsten Begriffe der Gründerszene

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