Social Startup Pitch 2026: Förderung für kreative Kulturprojekte

Social Startup Pitch 2026: Gemeinnützige Projekte aus Kunst und Kultur können sich für den Wettbewerb „Teilhabe schaffen“ bewerben. 100.000 Euro Preisgelder, Coaching und Reichweite warten auf die Finalteams.

Zuletzt aktualisiert: 01.04.2026
Gruppe junger Menschen steht nebeneinander; links daneben eine gezeichnete Glühbirne mit Symbolen für Innovation wie Zahnräder, Rakete und Lautsprecher.

Der Social Startup Pitch 2026 bietet gemeinnützigen Kultur‑ und Sozialprojekten eine einmalige Chance, ihre Ideen für mehr gesellschaftliche Teilhabe auf die große Bühne zu bringen.

Das Programm „Teilhabe schaffen“ der Fritz Henkel Stiftung und Social Impact unterstützt erneut Initiativen, die mithilfe von Kunst und Kultur Menschen mit Migrations‑ oder Fluchtgeschichte stärken.

100.000 Euro Preisgeld, professionelles Coaching und eine große Bühne beim finalen Pitch‑Event am 27. Oktober 2026 machen den Wettbewerb zu einem der wichtigsten Förderprogramme für kulturelle und soziale Innovation in Deutschland.

Warum der Wettbewerb für Gründer:innen im Kulturbereich wichtig ist

Kulturelle Bildung kann Brücken bauen – insbesondere für Menschen mit Migrations- oder Fluchtgeschichte. Doch viele Projekte kämpfen mit einer immer gleichen Problemlage: zu wenig Ressourcen, geringe Sichtbarkeit und kaum Finanzierungsspielräume.

Hier setzt der Pitch an. Das Programm unterstützt kreative Initiativen dabei, ihre Wirkung zu steigern, Angebote zu professionalisieren und langfristige Perspektiven zu entwickeln.

Was der Social Startup Pitch 2026 bietet für kreative Projekte kultureller Teilhabe

1. Preisgelder im Gesamtwert von 100.000 Euro

Beim finalen Pitch am 27. Oktober 2026 in Düsseldorf treten die acht ausgewählten Teams live vor Jury und Publikum an. Vergeben werden:

  • Platz 1: 35.000 Euro
  • Platz 2: 20.000 Euro
  • Platz 3: 10.000 Euro
  • Platz 4–8: jeweils 5.000 Euro
  • Publikumspreis (Community Voting): zusätzlich 10.000 Euro

Damit profitieren nicht nur die drei Erstplatzierten – alle Finalteams erhalten finanzielle Unterstützung.

2. Individuelles Coaching – maßgeschneidert für jedes Team

Während der mehrmonatigen Coachingphase arbeiten die Teams gemeinsam mit Expert:innen an:

  • strategischer Weiterentwicklung
  • Finanzierungs- und Skalierungsansätzen
  • Projektplanung
  • professionellen Pitch-Decks
  • Finanzplanung
  • Wirkungskommunikation und Präsentation

Workshops, Peer-Learning und eine starke Community begleiten die Teams – inklusive Sommerpause.

3. Sichtbarkeit und bundesweite Reichweite

Die Finalist:innen erhalten:

  • Präsenz über die Social-Impact-Kanäle
  • Sichtbarkeit in der bundesweiten Impact-Community
  • Aufmerksamkeit in Kultur- und Gründungsnetzwerken

So erreichen Projekte neue Partner, Fördernde und Multiplikator:innen.

Wer sich für den Social Startup Pitch 2026 bewerben kann

Gesucht werden gemeinnützige Organisationen, Social Start-ups und Vereine aus Deutschland, die mit künstlerischen oder kulturellen Formaten arbeiten – etwa in den Bereichen:

  • Theater
  • Musik
  • Tanz
  • Literatur
  • Film und Fotografie
  • bildende Kunst
  • interkulturelle Koch- und Begegnungsformate
  • kreative Bildungsangebote

Voraussetzung sind eine anerkannte Gemeinnützigkeit sowie eine klare Ausrichtung auf gesellschaftliche Teilhabe, Chancengerechtigkeit und – im besten Fall – mentale Gesundheit.

Das Bewerbungsverfahren 2026 auf einen Blick

  • 9. März bis 19. April 2026: Bewerbungsphase
  • Bis Mitte Mai: Auswahl der Finalteams
  • Mitte Mai: Kick-off der Coachingphase
  • 27. Oktober 2026: Pitch-Event in Düsseldorf

Beim Pitch präsentieren die Teams ihre weiterentwickelten Konzepte live vor Publikum und Jury. Anschließend folgt die Preisvergabe und Zeit fürs Netzwerken.

Die Jury vereint Fachwissen aus Social Entrepreneurship, Migration, kultureller Bildung und Unternehmensengagement. Sie bewertet die eingereichten Ideen aus unterschiedlichen Perspektiven und sorgt damit für eine fundierte Auswahl der Finalteams.

Zur Jury gehören Thorsten Jahnke (Social Impact gGmbH), Cornelia Röper (Gründerin von wefugees), Sylvie Nicol (Vorstand Henkel & Fritz Henkel Stiftung) und Reza Solhi (Social-Start-up-Gründer, Speaker und Poet). Ihre vielfältigen beruflichen Hintergründe ermöglichen eine ausgewogene und qualifizierte Einschätzung der Projekte.

Warum sich die Teilnahme am Social Startup Pitch 2026 lohnt

  • Professionelle Unterstützung, die sonst schwer finanzierbar wäre
  • Zugang zu einer aktiven Impact- und Start-up-Community
  • Sichtbarkeit in bundesweiten Netzwerke
  • Nachhaltige Entwicklung durch individuelles Coaching
  • Mehr Aufmerksamkeit bei potenziellen Partnern und Fördernden

Wer kulturelle Teilhabe fördern möchte – besonders für Menschen mit Migrationsgeschichte – findet hier eine seltene Chance, Wirkung zu entfalten und Strukturen nachhaltig zu stärken.

Weitere Informationen und das Bewerbungsformular finden Interessierte auf der Webseite von Social Impact.

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